Gigantisches Banner, Genug = genug!

Wir brauchen eure Hilfe! Während der Aktionswoche werden wir ein riesiges Banner aus vielen verschiedenen Beiträgen aus Groningen und darüber hinaus machen. Wir wollen damit deutlich machen, dass der Widerstand gegen die Fossil-Industrie überall und sehr lebendig ist! Dazu benötigen wir Stoff- oder Tuchreste. Weitere Infos auf dem Bild!

Ubersetzung vom Tekst auf dem Bild, oben:

Lasst uns gemeinsam etwas Schönes und Kraftvolles schaffen!

Widerstand gegen fossile Energien kennt keine Grenzen – WIR SIND ÜBERALL. Hilf uns dabei, dass sichtbar zu machen und zeige deine Solidarität mit dem Widerstand gegen Gas in Groningen!

Während es Aktionscamps und der Aktion von Code Rood wollen wir ein RIESIGES BANNER zusammmennähen. Fertig gestellt soll es wie eine gigantische Steppdecke aussehen. Darauf wird im lokalen Dialekt stehen: „Genug ist genug – zusammen drehen wir den Hahn zu!“. 

Bring‘ dafür bitte ein STOFFSTÜCK mit, welches mindestens 1x1m groß ist. Du musst es vorher noch nicht zusammennähen – aber es wäre gut, wenn es leuchtende Farben und Muster hat, welche z.B. typisch sind für die Gegend, aus der du kommst.

Wenn du nicht zum Camp kommen kannst, dann kannst du uns die Stoffe auch gerne per Post zusenden: „Ons laand, ons lu“, Solwerderstraat 42, 9901 BE Appingedam, the Netherlands. 

Aufruf für Musiker*innen und Künstler*innen

Code Rood sucht Musiker*innen und Künstler*innen, die die Blockaden gegen die Gasproduktion in Groningen am 28. August unterstützen.

Während sich das Klima um uns herum sichtbar verändert, hinterlässt die Gasproduktion in der Provinz Groningen tiefe Spuren. Tausende von Häusern und Gebäuden wurden beschädigt oder sind unbewohnbar. Unterdessen tun die Regierung und die Unternehmen, die von der Gasproduktion profitieren, alles in ihrer Macht Stehende, um der Verantwortung für die Schäden zu entkommen.

Deshalb wird Code Rood am 28. August die erfolgreiche Bewegung gegen die Gasproduktion in Groningen mit einer Aktion massenhaften, zivilen Ungehorsams unterstützen. Gemeinsam mit Hunderten von Menschen aus Groningen, den übrigen Niederlanden und darüber hinaus werden wir eine Sitzblockade an der schwächsten Stelle der Gasinfrastruktur durchführen: dem NAM-Tanklager in Farmsum. Dort werden wir mit unseren Körpern die Tanker stoppen, welche das giftige Erdgaskondensat von den Abbaustätten wegtransportieren. Indem wir diese Tanklaster vor dem Eingang anhalten, werden wir die Gasproduktion der NAM unterbrechen.

Wir rufen Künstler*innen auf, diese historische Aktion zu unterstützen. Neben Vorträgen und Diskussionen über die Auswirkungen der Gasproduktion und des Klimawandels möchten wir allen Teilnehmer*innen mit einem bunten, künstlerischen Programm Motivation, Energie und Freude bringen. Zum Beispiel Theater, Tanz, Poesie, Musik oder andere Aufführungen, die in das Programm passen. Auftritte zu Themen wie Klimawandel, fossile Brennstoffe, Kampf gegen die Gasproduktion in Groningen, ziviler Ungehorsam und Klimagerechtigkeit sind mehr als willkommen. Darüber hinaus möchten wir alle Teilnehmer*innen einladen, Instrumente und Spiele zur Blockade mitzubringen und Ideen zu entwickeln, um unseren Mut und unsere Energie während der Blockade und darüber hinaus aufrecht zu erhalten. Mit unserem legitimen, kollektiven Widerstand senden wir ein starkes Signal aus: lasst das Gas in der Erde!

Wir ihr uns erreicht: wenn du während der Blockade zum Programm beitragen willst, dann bist du bei uns an der richtigen Stelle. Kontaktiere uns schnell per Mail. Es reicht. Gemeinsam brechen wir die Macht der Fossil-Industrie!

Info-abend Köln

Date: Thursday, 09th August 2018
Time: 7.30 – 9.00pm
Place: Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, 50670 Köln (map)

Topic: background information on global warming, natural gas and its extraction as well as the current situation in Groningen and latest info on the climate camp in Groningen and Code Rood

Besuche ein Aktionstraining

Zivilen Ungehorsam leistet mensch nicht einfach so und nicht jeden Tag. Deshalb organisieren wir gemeinsam mit „Stromversnellers“ Trainings, in welchen wir uns zusammen auf die Aktion vorbereiten. Zudem gibt Euch das die Möglichkeit, herauszufinden, ob ihr am 28. August bei der Aktion teilnehmen wollt.

Die Aktionstrainings sind für verschiedene Erfahrungslevel geeignet. Menschen, die wenig oder keine Erfahrung mit Aktionen des zivilen Ungehorsams haben, werden nachdrücklich ermutigt, an einem Aktionstraining teilzunehmen. Teilnehmer*innen mit mehr Erfahrung sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Fähigkeiten aufzufrischen. Wenn Du also an einer Aktion teilnehmen möchtest, wäre es gut, im Vorfeld ein Training zu machen – nicht nur für dich selbst, sondern auch für Deine Mitaktivist*innen! Ziel des Aktionstrainings ist es, dass wir uns während der Aktion sicher fühlen und effektiv und effizient handeln können. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, Sicherheitsrisiken zu erklären, die Bildung und Funktionsweise von Gruppen insbesondere Bezugsgruppen darzustellen und spezifische Aktionstaktiken zu üben.

Bitte meldet Euch für die Aktionstrainings an (siehe Formular unten). Wichtig: wenn es im Vorfeld zu wenig Anmeldungen gibt, kann das Training leider nicht stattfinden. Es gibt eine maximale Teilnehmer*innenzahl; wenn Du dir einen Platz sichern möchtest – dann melde dich bitte zeitnah an. In der Woche vor dem Training bekommst du eine Mail mit Details zum Training und Vorbereitungstipps.

Die Trainings beginnen in der Regel um 10 Uhr und enden um 18 Uhr. Die Kosten für die Teilnahme am Training betragen 5-15€ (je nachdem, wie viel Du beitragen kannst). Wir zahlen für Mittagessen, Kaffee und Tee und das Honorar der Trainer*innen.

Ja, ich möchte zu einem Aktionstraining in meiner Nähe eingeladen werden. Wenn Du deine Daten hier hinterlässt, dann halten wir dich gerne auf dem Laufenden.

Diese Trainings sind bis jetzt alle auf Niederländisch, oder vielleicht Englisch, oder mit übersetzung in die Englische Sprache. Auch das formular zum einschreiben ist auf Niederländisch.