Es ist Zeit das Shell
zur Vergangenheit wird!

Shell Hauptversammlung

Auf der Hauptversammlung kommt das Unternehmen seinen gesetzlichen Verpflichtungen nach: Sie evaluieren die Geschäftentscheidungen aus dem vergangenem Jahr und schmieden Pläne für die Zukunft. Die Hauptversammlung ist der Moment wo offen beschlossen wird Business-as-usual fortzusetzen. Es ist der Ort wo Entscheidungen getroffen werden die Shell zu einem der gefährlichsten und zerstöreristischten Konzernen der Welt machen.

Was wir inmitten einer Klimakrise am wenigsten gebrauchen können, sind Aktionär*innen eines Ölriesen, die darüber diskutieren, wie sie ihre Gewinne maximieren wollen.

Wir sagen: es reicht! Möge diese Hauptversammlung die letzte sein, die je stattgefunden hat! Machen wir 2020 zum ersten Jahr ohne Shell-Hauptversammlung!

FORDERUNGEN:

  • Auflösung des SHELL-Konzerns mit allen notwendigen rechtlichen, wirtschaftlichen und politische Mitteln
  • Schaffung einer GERECHTEN WENDE für die Arbeiter*innen in den fossilen Industrien
  • Gewährleistung von AUSGLEICHSZAHLUNGEN für betroffene Gemeinschaften und Ökosysteme
  • Aufbau einer dezentralen und sozialisierten ENERGIEDEMOCRATIE für alle

FAQ

Was ist codeROOD? Wer steht dahinter?
  • codeROOD ist eine Kooperation zwischen Menschen, die gemeinsam gegen die Industrie der fossilen Brennstoffe und ihre Macht kämpfen. Das bedeutet alle Formen von Öl, Gas und Kohle. Das Wichtigste, was diese Menschen teilen, ist die Gewissheit, dass die Klimakrise und die durch die fossile Brennstoffindustrie verursachten Schäden nicht durch individuelle Maßnahmen gestoppt werden können. Wir gehen gegen Unternehmen vor, die für die Gewinnung, den Transport und die Verbrennung fossiler Brennstoffe verantwortlich sind. Wir gehen auch gegen Regierungen vor, die dies einfach geschehen lassen.
  • codeROOD macht zivilen Ungehorsam massentauglich, indem es ihn sichtbar und fühlbar macht. Dies geschieht durch die offene Ankündigung des Aktionstages und die Mobilisierung auf nationaler und internationaler Ebene. codeROOD hilft lokalen Gemeinschaften, die die direkten Auswirkungen der Gewinnung fossiler Brennstoffe erleben. codeROOD ist solidarisch mit anderen Bewegungen, welche gegen die fossile Brennstoffindustrie und den Klimawandel sowie andere Formen von Ungerechtigkeit, Erpressung, Unterdrückung und Diskriminierung vorgehen.
Warum gibt es diese Ausrichtung auf die Shell-Hauptversammlung? Ich dachte, dass sich bei codeROOD alles um die Infrastruktur dreht!
  • Die Klimakatastrophe erfordert mehr als reaktive Maßnahmen an den Orten der Ungerechtigkeit und Zerstörung. Wir bewegen uns jetzt zu höheren Ebenen, wo die Krise absichtlich vorangetrieben wird.
  • Technisch gesehen ist die Hauptversammlung Teil der rechtlichen Infrastruktur für börsennotierte multinationale Unternehmen. Es ist keine Messe oder Cocktailparty – sie sind als Unternehmen gesetzlich zur Durchführung einer Hauptversammlung verpflichtet.
  • Im Vorfeld von und im Jahr 2020 wollen wir unsere Aktionen ausweiten, indem wir proaktiv auf die Entscheidungs- und Machtpositionen der fossilen Energieträgerindustrie abzielen, um eine unausweichliche politische Krise zu erzeugen.
Gibt es nicht schon so viele Anti-Shell-Kampagnen? Was ist da euer Beitrag?
  • Es gibt in der Tat eine große Dynamik gegen Shell: von Front-Line-Widerstand und Gerichtsverfahren bis hin zur Aufdeckung von Steuerhinterziehung und obszönen Gewinnen gibt es viele Möglichkeiten, Shell das Leben zur Hölle zu machen.
  • Wir sind inspiriert von anderen Kampagnen und möchten zum Erfolg dieser beitragen. Eine Offensive zivilen Massenungehorsams kann helfen, unsere Vielfalt an Taktiken zu bündeln und zu erweitern.
Ist es überhaupt möglich, eine Hauptversammlung “abzusagen”? Können sie nicht einfach das Datum und den Ort der Hauptversammlung in letzter Minute ändern?
  • Sie sind gesetzlich verpflichtet sich in den Niederlanden zu treffen und ein Standortwechsel muss im Voraus angekündigt werden. Wir verpflichten uns, unsere Pläne neu zu bewerten und gegebenenfalls anzupassen.
Sagen wir, ihr habt es geschafft, die Hauptversammlung erheblich zu stören. Was dann?
  • Wenn die Aktionär*innen nicht abstimmen können, sind finanzielle Entscheidungen und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens betroffen. Dies schadet auch dem Ruf des Unternehmens – Shell wird zu einem riskanten Vermögenswert.
  • Unser Ziel sollte nicht weniger sein, als gleichzeitig ihre Entscheidungsfindung zu stören, ihren Marktwert und ihr Image in der Öffentlichkeit zu untergraben und den Widerstand gegen Shell zu verstärken.
Glaubt ihr nicht, dass Shell mit seiner Armee von Anwältinnen, Lobbyistinnen und Imageberater*innen nicht einfach damit durchkommen wird?
  • Dank der endlosen Bemühungen unzähliger engagierter Menschen auf der ganzen Welt wächst der Widerstand gegen Shell jedes Jahr schneller als ihre Gewinne. Unserer Meinung nach ist die Zeit reif, um die öffentliche Meinung in Richtung einer umfassenden Offensive gegen Shell und für Klimagerechtigkeit zu verschieben.
  • Allerdings sind wir uns bewusst, dass wir das nicht allein erreichen können. Unser Ziel ist es, eine vielfältige und integrative Plattform aufzubauen, um Shell mit allen erforderlichen rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Mitteln zu Fall zu bringen. Wir rufen alle unsere Verbündeten in der Klimagerechtigkeitsbewegung und in den sich überschneidenden Kämpfen in den Niederlanden und auf der ganzen Welt auf, sich uns in diesem Projekt anzuschließen.
Betroffene Gemeinden haben die Möglichkeit, ihre Beschwerden auf der Hauptversammlung vorzubringen. Nehmt ihr ihnen keine dahingehenden Chancen, wenn ihr die Hauptversammlung absagt?
  • Im Gegenteil – unser Ziel ist es, die Stimme der Front-line-Gemeinden zu stärken, indem wir eine spektakuläre Kontroverse über die eigentliche Legitimität der Hauptversammlung auslösen.
  • Wir beabsichtigen, in jeder Phase des Mobilisierungsprozesses mit den von Shell betroffenen Gemeinden (in Groningen, Nigeria, Alberta…) zusammenzuarbeiten.
  • Wir sind entschlossener denn je, solidarisch an den Front lines zu stehen und Menschen und Planeten gegen den Extraktivismus zu verteidigen.
Woher kommt der Name “Shell Must Fall”?
  • Der Kampagnentitel “Shell Must Fall” ist eine Hommage an die südafrikanischen Kampagnen “Rhodos Must Fall” und “Fees Must Fall”, in denen Studentinnen die Dekolonisierung des Bildungssystems und große soziale und wirtschaftliche Veränderungen forderten, um tief verwurzelten Rassismus, Ungleichheit und Ungerechtigkeiten zu bekämpfen. Der fossile Riese Shell baut auf ähnlichen kolonialen Strukturen auf und vereinigt bestehende Ungleichheiten und (Klima-)Rassismus. Das muss aufhören. Die “Shell Must Fall”-Kampagne kämpft für einen systemischen Wandel in Solidarität mit den studentischen Aktivistinnen aus den Kampagnen in Südafrika.

Ich will das Shell zur Vergangenheit wird. Melde mich an!

Wir bauen eine breites Bündnis um Shell aufzulösen. Mach mit indem du uns deine Kontaktdaten hinterlässt.